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Sprachen lernen.

Hinweis
Unser Haus ist montags – donnerstags von 08:00 – 20:00 und freitags von 08:00 bis 16:00 Uhr nach Terminvereinbarung für Sie geöffnet!
Tel. 0231/838000 oder schreiben Sie uns eine E-Mail unter info@auslandsgesellschaft.de. Bleiben Sie gesund!

Das neue Semester des Fremdsprachenbereichs hat am 30.08.2021 begonnen. Für die Schülerkurse in den Herbstferien sind noch Anmeldungen möglich!
Info & Anmeldung: Dr. André Menke, fon: 0231 . 838 00 21, mail: menke@auslandsgesellschaft.de / Dominic Melang, fon: 0231 . 838 00 38, mail: melang@auslandsgesellschaft.de

Deutsch-Intensivkurse online bei der Auslandsgesellschaft
Auch die Deutsch-Intensivkurse finden seit dem 15.09.2021 wieder in Präsenz in der Aulandsgesellschaft.de statt.
Wir freuen uns, Sie bald wieder im Haus begrüßen zu dürfen!
Info & Anmeldung: Christanna Charmpa, fon: 0231 . 838 00 93, mail: charmpa@auslandsgesellschaft.de

Kursfinder

Über dieses Modul können Sie die Kurse anhand der vorausgewählten Sprache finden.

Über politik der hohen Ebene und „Diplomatie von unten“ – ein Interview mit Prof. Dr. Peter Schulze

Am 28. September hatte ich eine gute Möglichkeit im Namen unseres Projektes Konferen „Russland und Deutschland: Wege zu Sicherheit und Frieden in Europa“. Hier ist ein Interview mit einem angesehenen Experten Prof.Dr.Peter Schulze.

Deutsch-Russische Akademie: Wie ist Ihr Eindruck von der heutigen Konferenz? Ist der Dialog zwischen den Teilnehmern ihrer Meinung nach gelungen? Können solche Konferenzen etwas in den deutsch-russischen Beziehungen bewegen?

Peter Schulze: Das Thema ist gut gestellt. Wir müssen raus aus diesen schrecklichen Situationen, in denen wir uns befinden, praktisch nah von Sprachlosigkeit, Abbruch vom Dialog. Wenn das passiert, dann gibt es immer riesengroße Schwierigkeiten des Neuanfangs und der Lösungsfindung. Insofern ist diese Konferenz ein zusätzlicher guter Stein, diesen Dialog wieder aufzunehmen und den offen zu führen, so dass über eine offene, nicht gelogene, nicht ideologische Orientierung Ansatzpunkte des beidseitigen Verständnisses gefunden werden. Und ich glaube, das ist auf der Konferenz gelungen.

DRA: Das Thema der Sanktionspolitik wurde mehrmals auf der Konferenz angesprochen. Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit der Weg von der Sanktionspolitik zum Dialog begangen werden kann?

Peter Schulze: Es gibt bisher keine Erleichterung in der Sanktionspolitik. Die Sanktionspolitik wird auf jeden Fall bis Ende des Jahres laufen. Wenn bis dahin nicht auf der oberen Regierungsebene und im Normandie- Prozess (Minsk 2) eine nachvollziehbare Umsetzung der Bestimmung sichtbar geworden ist, dann werden die Sanktionen auf 2016 weiter laufen. Das einzige wovon wir ausgehen können, dass aufgrund der wirtschaftlichen Schwierigkeiten in einigen europäische Länder inklusive Ungarn und die mediterranen EU-Mitgliedstaaten diese Sanktionen gesellschaftlich und politisch nicht ankommen werden und es keine Verschärfung geben wird. Aber eine Aufkündigung ist nicht in Sicht. Wir befinden uns in einer sehr unübersichtlichen Lage. Das ist nicht nur eine europäische Sanktionspolitik ist, im Hintergrund stehen die Amerikaner mit noch schärferen Sanktionen. Solange USA sich nicht bewegt und die wird sich möglicherweise nicht bewegen bis zum November nächstes Jahres, wenn dort Präsidentschaftswahlen sind. Wenn wir einer republikanischen Präsidenten bekommen, a la Tramp oder noch rechter und noch polemischer, dann ist es auch nicht sicher, dass es zu einer Lockerung der Sanktionen kommen wird. Nur dann könnte es passieren, dass es ab November oder ab 2017 in der Europäischen Union noch mehr Widerstand gegen die Sanktionen geben wird. Das ist eine vorsichtige Einschätzung, ob es so kommt, kann ich nicht sagen, aber aller Wahrscheinlichkeit nach, wird der Ablauf so sein. Andererseits muss man sagen, weder Obama, noch die deutsche Bundesregierung, noch einige Mitgliedstaaten des alten Europas haben ein Interesse daran eine harte Sanktionspolitik unendlich fortzusetzen, weil das uns ökonomisch selbst schadet. Vielleicht haben wir bis zu amerikanischen Wahlen eine Chance, Sanktionen bisschen zu lockern. Aber das würde bedeuten Konfrontation mit den USA. Und keiner will das.

DRA: Was halten Sie von der These Egon Bahrs, dass Deutschland und Russland eine „Verantwortungsgemeinschaft“ für die Sicherheit Europas und die Lösung internationaler Brennpunkte bilden muss?
Peter Schulze: Diese These ist richtig, weil sie so einfach ist. Aber sie ist nicht umsetzbar. Egon Bahr hat völlig Recht. Aber deutsche Politik ist nicht die bestimmende Politik im Ostgeschäft. Das war sie vielleicht bis 2008. Nach dem Eintritt der zentral- und mitteleuropäischen Staaten in die Europäische Union und vorher schon in die NATO ist es zu einer Auseinandersetzung zwischen der deutschen Ostpolitik und völlig anderer Sichtweise, einer Konfrontationspolitik, die von Polen, baltischen Staaten aber auch von Schweden und Englandvorgeschlagen wurde, gekommen. Wer dominiert europäische Ostpolitik? Deutschland hat seine dominante Stellung in dieser Frage verloren und kann jetzt nur dagegen halten, dass es zu keinen extremen politischen Exzessen kommt.
DRA: Trotz aller politischen Krisen gibt es ein festes Fundament für Kontakte zwischen Russen und Deutschen. Was halten Sie von der „Diplomatie von unten“ und von dem bürgerschaftlichem Engagement in der deutsch-russischen Partnerschaft?

Peter Schulze: Die Diplomatie von unten gibt es durch die Städtepartnerschaften, regionale Partnerschaften oder universitären Austauschprogramme. Deutsch politische Stiftungen und Gewerkschaften arbeiten in diese Richtung. Das ist ein solides Fundament. Nur gibt es darüber hinaus mentale Strömung, atmosphärische Vergiftung, die zu einer gewissen Zurückhaltung und Ängstlichkeit in der Volksdiplomatie führen. Das darf man nicht außer Acht lassen. Nur hört die große Politik in Berlin viel mehr an Paris, Warschau und besonders Washington als an eigene Bürger. Man kann nur darauf hoffen und immer wieder ermuntern, dass immer mehr Druck von unten kommt und über politische Parteien, Gewerkschaften, soziale Bewegungen in die Politik hinein gepresst wird. Auf die Medien können wir uns nicht mehr verlassen.

Interview hat Maria Khavanova durchgeführt.

Wir bieten eine Vielfalt an Sprachkursen an:

– regelmäßigen Kurse am Wochenende, vormittags und abends.

– Intensivkurse in den Ferien und am Wochenende für Bildungsurlauber, Schüler, ältere Mitbürger und Sprachinteressenten

– allgemeinbildende Sprachkurse und Prüfungsvorbereitungskurse (Cambridge English Exams und der TELC GmbH)

Der Gemeinsame Europäischer Referenzrahmen für Sprachen (GER) teilt Kenntnisse von Lernern in sechs aufsteigende Niveaustufen ein: A1, A2, B1, B2, C1, und C2.

Eine kurze Beschreibung jeder Stufe finden Sie hier: Wikipedia – Gemeinsamer europäischer Referenzrahmen. Gerne können Sie in unserem Institut einen kostenfreien Einstufungstest in den Sprachen Deutsch, Englisch, Italienisch und Spanisch während unserer Öffnungszeiten ablegen. Bitte planen Sie ca. 30 Minuten dafür ein.

Wenn Sie unsicher sind in welchen Kurs Sie passen, können Sie gerne unentgeltlich zur Probe einen Kurs besuchen bevor Sie sich verbindlich anmelden. Für die Vereinbarung einer Probestunde, sprechen Sie uns bitte an.

Für eine Anmeldung können Sie eine Anmelde-Karte oder den Kurs-Finder auf unserer Homepage nutzen. Zur gegenseitigen Planungssicherheit, bitten wir um eine Anmeldung mindestens 2 Wochen bevor Kursbeginn.

Sobald die Mindestteilnehmerzahl von sieben Anmeldungen erreicht ist, bestätigen wir den Kurs per Email oder SMS. Dies erfolgt spätestens eine Woche vor Kursbeginn. Schülerkurse in den Ferien und Sprachprüfungen (Cambridge English Exams) werden gesondert per Post bestätigt. Wir bitten daher um die korrekte Angabe Ihrer aktuellen Kontaktdaten.

Die ermäßigten Kursgebühren lt. Sprachenprogramm stehen Schülern, Studierenden, Au Pairs, ALRG II Empfängern und Dortmund-Pass-Inhabern zur Verfügung. Bitte reichen Sie hierfür bei der Anmeldung Ihren entsprechenden Ermäßigungsnachweis mit ein.

Die Gebühren für Sprachkurse oder Cambridge English Prüfungen und sind bei Bestätigung oder Teilnahme zu entrichten. Prüfungsgebühren für DaF-Prüfungen sind bei der Anmeldung zu entrichten.

Die Zahlung kann per Überweisung, vor Ort in Bar oder per EC Karte erfolgen. Lastschrift-Einzugsermächtigungen können auf der Rückseite der Anmeldekarte oder im Kurs-Finder auf der Homepage erteilt werden. Unsere Bankverbindung finden Sie im Impressum.

Eine Normalgruppe besteht ab sieben Teilnehmern. Sollte die Teilnehmerzahl bei Kursbeginn geringer sein, kann eine Kleingruppe gebildet werden. In diesem Falle wird mit der Kursgruppe eine Verkürzung der Unterrichtsstundenzahl oder eine anteilige Erhöhung der Kursgebühren abgestimmt. Die entsprechenden Kleingruppenpreise finden Sie in unserem Kurs-Finder auf unserer Homepage.

Jeder Teilnehmer kann sich bis 10 Tage vor Kursbeginn kostenfrei abmelden. Für Teilnehmer der DaF-Intensivkurse (Deutsch als Fremdsprache) gelten die gesonderten Teilnahmebedingungen unter § 8 unser AGBs.

In der Regel findet in den Schulferien oder an Brückentagen kein Unterricht statt.

Alle Teilnehmer erhalten zum Ende des Semesters eine Teilnahmebescheinigung. Um ein externes Zertifikat in Deutsch, Englisch oder Spanisch zu erhalten, können Sie bei uns eine separate Sprachprüfung ablegen.

Wir führen die telc (Deutsch als Fremdsprache), Cambridge English und DELE (Spanisch) Prüfungen durch. Mehr Informationen zu unseren angebotenen Sprachprüfungen.

Ja! Unser Einzelunterricht ist nicht auf den Sprachen im Programm limitiert und wird i.d.R. mit Muttersprachlern durchgeführt. Kontaktieren Sie uns gerne für ein entsprechendes Angebot!

Wenn Sie noch Fragen haben, können Sie uns gerne kontaktieren unter 0231-838 00 0 oder info@auslandsgesellschaft.de

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