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Sprachen lernen.

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Unser Haus ist montags – donnerstags von 08:00 – 16:30 und freitags von 08:00 bis 16:00 Uhr nach Terminvereinbarung für Sie geöffnet! Bitte vereinbaren Sie vorher einen Termin:
Tel. 0231/838000 oder schreiben Sie uns eine E-Mail unter info@auslandsgesellschaft.de. Bleiben Sie gesund!

Es gibt noch freie Plätze in den Sprachkursen für Schülerinnen und Schüler! Sie finden die Kurse in unserem Kursfinder weiter unten auf der Webseite. Auch für das English-Camp sind noch Anmeldungen möglich! (09.08 – 14.08.2021, 445,00 € / 390,00 € für die ersten fünf Anmeldungen)
Info & Anmeldung: Nina Macioch, fon: 0231 . 838 00 52, mail: macioch@auslandsgesellschaft.de / Dominic Melang, fon: 0231 . 838 00 38, mail: melang@auslandsgesellschaft.de

Jetzt erhältlich: Das neue Sprachenprogramm für das zweite Halbjahr!

Neu: Deutsch-Intensivkurse online bei der Auslandsgesellschaft
Trotz Corona: Weiterkommen im Studium und Beruf
Während der nächste Lockdown vor der Tür steht, die Ausgangssperre beschlossen und das Tragen der FFP-2 Masken zur Pflicht wird, beginnt bei der Auslandsgesellschaft in dieser Woche das neue Semester. Diesmal allerdings finden die Sprachkurse digital statt. Vorreiter sind die Deutsch-Intensivkurse, die den Teilnehmern das gleiche Zeugnis bescheinigen, wie die Kurse in Anwesenheit. Das heißt: Die Dozenten sitzen an ihren Schreibtischen und die Studenten haben die Chance, von zuhause aus Deutsch intensiv zu lernen. Inhaltlich unterscheiden sich die Online-Kurse nicht. Die Lehrwerke sind auf der Lernplattform integriert. Audio, Video, Chat, Übungen, Tests, Gespräche und natürlich Hausaufgaben – eigentlich alles wie immer, nur eben von zu Hause aus. Wer diese Zeit der Corona-bedingten Einschränkungen für seinen Beruf oder Studium nutzen will, der kann dies ab sofort tun. Auch in die bereits angelaufenen Kurse kann man noch einsteigen. Bei Bedarf werden zusätzliche Kurse eingerichtet.
Info & Anmeldung: Christanna Charmpa, fon: 0231 . 838 00 93, mail: charmpa@auslandsgesellschaft.de

Kursfinder

Über dieses Modul können Sie die Kurse anhand der vorausgewählten Sprache finden.

Pjatigorsk – das bedeutet Stadt der fünf Berge. Der Ort liegt am nordwestlichen Rand des Kaukasus an den Hängen des Zauberbergs Maschuk, der aus der Landschaft ragt wie ein moosüberwachsener Maulwurfshügel auf einer endlos grünen Wiese. Genau hier fand die deutsch-russische Schriftstellerbegegnung in Kooperation mit der Staatlichen Universität Pjatigorsk statt.

Das waren spannende Tage. Fünf Westfalen in der Stadt der fünf Berge. Wie würde das sein? Ich erinnere mich noch an einen Satz, den ich selbst Anfang der Neunziger – das war ich Teenager – noch hörte: „Der Russe steht vor der Tür!“ Damals interessierte ich mich nicht für Politik. Erst später beschäftigte ich mich mit dem Kalten Krieg und seinen Auswirkungen und wusste um die Differenzen der Nationen. Und jetzt? Jetzt standen wir – fünf Autoren aus dem Ruhrgebiet – plötzlich vor der russischen Tür. Und das nicht als Feinde, sondern als Gäste!

Würde es mit der Verständigung klappen? In wie viele kulturell-bedingte Fettnäpfchen würden wir treten? Und würden wir alle bis zum Umkippen Wodka trinken müssen, um den Gastgeber nicht vor den Kopf zu stoßen?

Ein Spoiler vorneweg: Den ersten Wodka tranken wir an Tag 3. Jeder nur ein Pinnchen. Und nicht etwa, weil wir mussten. Nein! Wir stießen im privaten Kreis auf den Geburtstag unserer Kollegin Anne-Kathrin an.

Was es mit dem „Zauberberg“ auf sich hatte, erfuhr ich einen Tag nach der Anreise. Wir unternahmen einen Spaziergang durch einen Kurpark der Stadt. Uns begleiteten der Leiter der Abteilung Literarisches Schaffen, Professor Dr.  Wjatscheslaw Iwanowitsch Schulshenko (hier ist bereits der Name Poesie!) sowie die beiden talentierten Nachwuchsdolmetscherinnen Anja Kravzova und Leila Mokaewa. Wir lernten dabei nicht nur die schöne Gegend kennen, sondern auch viele andere interessante Dinge. Zum Beispiel – kein Scherz – dass es Kurortologie (fachlich Balneologie) als Studienfach gibt. Und dann erzählte mir Leila die Legende vom Elbrus, dem größten Berg Europas – sie blieb mir besonders im Gedächtnis.

Elbrus – das war der Legende nach ein starker Anführer und Kriegsherr. Dessen Sohn Beschtau verliebte sich eines Tages in die junge, schöne Maschuk und schenkte ihr einen Ring, der sie und ihre Liebe schützen sollte. Aber auch der Vater begehrte das Mädchen. Mit aller Macht wollte er sie besitzen. Also schickte er den Sohn in einen Krieg.

Zunächst gelang sein böser Plan nicht. Doch dann erkannte der dunkle Elbrus die schützende Kraft des Rings und konnte den Zauber brechen. Er riss Maschuk den Ring so heftig vom Finger, dass er bis zur Stadt Kislowodsk rollte und dort zum Ringberg wurde. Als Beschtau zurückkehrte und erfuhr, dass der Vater das Mädchen gegen ihren Willen geehelicht hatte, kam es zu einem Zweikampf. Elbrus verlor im Kampf zwar seinen Helm, aus dem der Eisenberg erwuchs – Beschtau jedoch unterlag trotz seines Mutes und seiner Verzweiflung dem Vater. Elbrus zerhackte den Sohn mit seinem Schwert in fünf Teile, aus denen sich die fünf Gipfel des Beschtau-Berges bildeten. Die Tränen der trauernden Maschuk fließen noch heute – als heilende Quelle am Fuß des Berges, der ihren Namen trägt.

Diese Legende sagt nicht nur etwas über die Örtlichkeit am Fuße des Maschuks aus, an der unsere Schriftsteller-Begegnung stattfand. Sie bildet in ihrem mythenhaften Kern gleich mehrere Themen ab, die Literatur und Leute in Russland damals wie heute bewegten und bewegen:

Natur und Heimat, Liebe und Kämpfe.

Besonders verehrt wird in Pjatigorsk der russische Romantiker Michail Lermontov, ein berühmter Lyriker, Romanautor und Maler. Düster-romantisch wie viele seiner Werke ist auch sein Tod – er starb mit 26 Jahren 1841 bei einem Duell in Pjatigorsk.

Wir mussten uns glücklicherweise nicht duellieren, weder mit dem Schwert noch mit Pistolen. Im Gegenteil! Unsere Ausflüge durch das saftige kaukasische Grün oder durch die Stadt führten uns stets zu Glücksorten. Das steinerne Tor der Liebe etwa, dessen Natursteine sich wie beiläufig aufgehäuft zu einer Pforte formen, von der aus man das gesamte Tal überblicken kann. Oder die hölzernen Wegweiser auf dem Maschuk, die auf den ersten Blick an zackige Totempfähle erinnern, die den Abhang umsäumen. Handgemalt weisen sie den Wanderern die Richtungen zu hunderten Orten, von deren Existenz sie bis dahin oft nichts wussten.

Vor allem aber hatten wir – rund um ein Literaturfest zu Ehren Lermontovs sowie auf dem jährlich stattfindenden Festival der Poesie – viele schöne Begegnungen und Gespräche mit Lyrik-begeisterten Menschen: mit dem Bürgermeister der Stadt, Andrey Skripnik, und mit russischen Dichtern und Denkern, z.B. Jurulan Bolatov oder Vladimir Shatakishvili, einem Mann, der die Bedachtheit und Würde eines russischen Theodor W. Adornos ausstrahlte. Aber auch die Studenten/Innen der Universität und die Liebhaber/Innen der Literatur traten immer wieder mit uns in den Dialog. All dies wurde uns durch die unermüdlichen Übersetzungskünste von Dr. Natalia Kaschirina und Prof. Dr. Margarita Morosowa ermöglicht. Oh, und ich bin mir sicher, dass die beiden jedes sprachliche oder kulturelle Fettnäpfchen, sofern welche aus dem Boden gewachsen sind, verschwinden lassen haben. Ob sie ermessen können, wie dankbar wir ihnen sind?

Auf zwei Episoden möchte ich näher eingehen. Denn sie haben mich persönlich besonders berührt.

Auf dem Festival der Poesie, das am 11. Mai zum zehnten Mal stattfand, trug ich ein Lied in russischer Sprache vor, das die russischen Kinder vermutlich schon mit der Muttermilch aufsaugen. „Pust Wsiegda Budiet Sonce“ – „Immer möge die Sonne sein“. Es geht darum, dass die Menschen sich eine friedliche Zukunft für sich und ihre Kinder wünschen.

So kurz nach dem Tag der Befreiung (bei uns der 08. Mai, in Russland der Tag des Sieges am 09.Mai) sollte das meine Anerkennung sein für die Menschen, die ihr Leben im Zweiten Weltkrieg gelassen haben, um den Nazis Einhalt zu gebieten. Natalia übersetzte für mich, dass der Mann, den ich liebe, nie geboren wäre, wenn die Russen nicht so schnell die deutsche Wehrmacht zur Kapitulation gezwungen hätten. Denn sein Vater saß zu dieser Zeit im KZ.

Es sollte ein gesprochener Vortrag werden, aber spätestens beim Refrain sangen alle Besucher mit. Das allein wäre schon ein Erlebnis gewesen. Tief berührt hat mich aber die Dichterin Elena Dolschenko, die nach meinem Auftritt zu mir kam. Sie stellte sich vor, umarmte mich und berichtete, dass ihr Vater damals in Berlin mit dabei war. Sie schenkte mir erst handgeschriebene Gedichte, dann ein Büchlein und schließlich, bevor wir uns trennten, tauschten wir unsere Adressen. Sie sagte, sie habe nun wieder die Motivation, sich mit der deutschen Sprache, die ihr Vater so gut beherrschte, zu beschäftigen. Eine deutsch-russische Begegnung mit feuchten Augen und freudigen Herzen! Daran denke ich gern zurück.

Hier findet man ein Video dazu

Und zwei andere Begegnungen haben mich etwas gelehrt. Es waren unsere Gastgeber persönlich. Wir saßen zweimal zusammen bei gutem Essen und köstlichem Wein aus dem benachbarten Georgien. Statt riesiger Fleischberge – die ich als Veganerin mehr auf den Tellern fürchtete als den Leibhaftigen persönlich – fanden wir eine herrliche Vielfalt an zubereitetem Gemüse: Schmackhafte Pestos aus Spinat und Bohnen, gebratene Auberginenrollen mit würzigem Innenleben, frische Salate und Kräuter, eingelegte Gurken und anderen Delikaterssen. Für die Fleischfreunde gab es die in Georgien berühmten Chinkali, kunstvoll gefaltete Teigtaschen mit einer herzhaften Füllung und beim zweiten Festmahl frische Forelle aus einer benachbarten Forellenfarm. Unsere Gastgeber hatten sich im Vorfeld erkundigt und alle Essensvorlieben berücksichtigt. Mein Glück war bis hierhin schon perfekt.

Aber es waren eben nicht nur die Gastfreundlichkeit, die Mühe und die Achtsamkeit. Es waren vor allem die Trinksprüche, die mich etwas gelehrt haben. Kein grobes „Prost, ihr Säcke“ oder „Hau wech die Scheiße“, nicht einmal ein schlichtes „Nastrowje“. Nein, Trinksprüche kann man das nicht nennen. Bei den Russen ist das Poesie in Vollendung. Das Positive am anderen wird entdeckt und ausgesprochen, die Gefühle, die man persönlich empfindet, formuliert. Es ist Lob, es ist Anerkennung und es geht um Freundschaft, um die Liebe und manchmal auch um das Wesen der Frau ????

Khinkali

 

Ich genoss diese Abende mehr als alles andere. Und das ist es auch, was ich mit nach Hause nehmen werde: Dass man den Menschen, denen man begegnet, mit denen man isst und trinkt, mit denen man redet, mit denen man arbeitet oder lacht – dass man all diesen Menschen – egal, wie gut man sie kennt – in Worten und Taten seine Wertschätzung entgegenbringen sollte. Traut euch auch! Es macht glücklich! Und darauf haben wir am Ende sogar mit Wodka angestoßen!

Mein Dank an die russischen Freunde!

Autorin Christiane Bogenstahl

Mehr Fotos und Informationen über Christiane Bogenstahl finden Sie hier:

https://www.toedliche-texte.de/deutsch-russische-schriftsteller-begegnung/

Российско-Германская Конференция городов-побратимов, которая прошла в Краснодаре с 26-го по 30-е июня, стала уже 14-ой по счету. Но молодежный форум в рамках этой конференции был организован впервые. Я думаю, что таким образом организаторы отреагировали на «старение» движения городов-побратимов. Большинство соглашений между Германией и тогда еще городами Советского Союза были заключены в 70-х годах. Вторая волна была сразу после падения железного занавеса. Те люди, которые стояли у истоков партнерских связей городов России и Германии, зачастую находятся уже в преклонном возрасте и не всегда могут поддерживать активные связи. Мы, молодые участники, конференции за эти четыре дня привнесли множество новых идей в области спорта, музыки, экологии, молодежного обмена. На молодежном форуме были представлены 14 пар городов. Меня удивило и порадовало то, что даже совсем маленькие города или общины имеют международные связи и активно их развивают (например, Gemeinde Zarrentin и поселок Мурино под Санкт-Петербургом). Я представляла Дортмунд. Наш город-побратим – это Ростов-на-Дону, оттуда приехали трое молодых коллег.  Сначала организаторы молодежного форума дали нам много практических советов: как планировать проект, как подготовить презентацию, где можно получить финансирование для молодежных проектов. Затем в процессе напряженной работы в условиях 30- градусной жары мы разработали пару идей для Ростова и Дортмунда: фестиваль граффити, обмен специалистами по работе с молодежью и кулинарный чемпионат мира, который пройдет в преддверии ЧМ2018, и это лишь некоторые из наших идей.

Особенно торжественным было открытие основной части конференции. Краснодар приветствовал нас казачьими песнями и танцами – это просто незабываемое зрелище! Главными гостями открытия были министры иностранных дел Сергей Лавров и Зигмар Габриэль. Конечно, их присутствие придало конференции особую «протокольную» важность. Однако большую практическую пользу принесли не политические заявления высоких гостей, а разговоры на полях конференции. Кто-то встречал старых друзей, кто-то находил новых партнеров. Мы, молодые участники, получили возможность представить наши проекты представителем администрации города Ростова и Дортмунда и заручиться их поддержкой. Конечно, не все новые знакомства удается поддерживать после конференций, часть контактов отсеивается – это естественный процесс. Но я уверенна, что с моими молодыми коллегами из Ростова мы впредь будем активно сотрудничать. Администрация г. Ростова и Международный молодежный клуб при Южном федеральном университете очень много делает для молодежи. И у многих молодых людей большой интерес к контактам с зарубежными сверстниками. Нам предстоит работать над тем, чтобы и у дортмундской молодежи появился интерес к России.

На торжественном открытии конференции
Слева направо: Владимир Лемнев, Михаэль Фритц, Максим Попов, Мария Хаванова, Андрей Косенко

Zum Ausklang des Jubiläumjahres der Partnerschaft Essen-Nischnij Nowgorod empfing Essen vom 9. bis zum 14. November die Delegation aus Nischnij Nowgorod. Dies war bereits das zweite Zusammentreffen der Partnerstädte innerhalb von vier Wochen. Erst am 13. Oktober war Oberbürgermeister Thomas Kufen zu einer Reise nach Nischnij Nowgorod aufgebrochen, wo unter anderem der Besuch des Städtefests auf dem Programm stand. Begleitet wurde er von der Vorsitzenden der Gesellschaft für Deutsch-Russische Begegnung Essen, Barbara Lachhein, Michael Theisen von der Stabsstelle Internationale Beziehungen der Stadt Essen und zwei Mitgliedern des Rates der Stadt Essen. Ein Höhepunkt des Aufenthalts war die Verleihung des Ehrenpreises der Stadt Essen an fünf Frauen für ihr Engagement beim Aufbau der deutsch-russischen Freundschaft. (Quelle)

Beim jetzigen Gegenbesuch in Deutschland ehrte Sergey Belov, Stadtdirektor Nischnij Nowgorods,  im Rahmen des Stadtempfangs am Donnerstagabend (10.11.) im Rathaus Personen, die sich auf deutscher Seite um die Freundschaft zwischen Essen und Nishnij Nowgorod besonders verdient gemacht haben. „Menschen, die zum Wachsen der Verbundenheit unserer Städte beigetragen haben – denn neben den offiziellen Kooperationen konnte nur durch diese Menschen unsere Städte-Freundschaft, der vertrauensvolle und respektvolle Umgang, den wir nun schon seit 25 Jahren miteinander pflegen, gedeihen“, waren sich die Essener Verwaltungsspitze und der russische Stadtdirektor einig. „Wir wollen weiterhin voneinander lernen und den Austausch auf Verwaltungsebene intensivieren.“ (Quelle)

Zum Programm der fünftägigen Reise ins Ruhrgebiet gehörte unter anderem der Besuch des Aalto-Theaters, eine Stadtrundfahrt durch Essen, der Besuch der Prinzipiade zur Proklamation des neuen Stadtprinzenpaares, eines Konzerts im Museum Folkwang sowie eine Kranzniederlegung auf dem Terrassenfriedhof.

10.11.2016

Am 10. November haben Oberbürgermeister Thomas Kufen und Sergey Belov an der Meyer-Schwickerath-Straße im Universitätspark eine Sandbirke gepflanzt. „Die Birke wird in vielen Gegenden Osteuropas als Symbol der Jugend verehrt. Für die schon 25 Jahre währende, noch jugendliche, aber doch erwachsene und vor allem weiter wachsende Freundschaft zwischen unseren Städten ist die Sandbirke ein ideales Symbol“, befand das Essener Stadtoberhaupt. Der „Baum des Jahres 2000“ mit der charakteristischen weißen Rinde kann bis zu 120 Jahre alt und 30 Meter hoch werden. Die Sandbirke, die von der Gesellschaft für Deutsch-Russische Begegnung Essen e.V. gestiftet wurde, soll, parallel zur Freundschaft zwischen Essen und Nischnij Nowgorod, in den nächsten Jahren stetig wachsen. (Quelle)

12.11.2016
Am 12. November besuchten die Gäste gemeinsam mit Oberbürgermeister Thomas Kufen die Prinzipiade zur Proklamation des neuen Stadtprinzenpaares, wo die russischen Vertreter des Komitees für außerwirtschaftliche Beziehungen der Regierung Nischnij Nowgorods  mit Karneval-Auszeichnungen geehrt wurden.

Essener Karneval 2016: Seine Tollität Prinz Oliver I. & Ihre Lieblichkeit Prinzessin Assindia Sandra II. verleihen Karneval-Auszeichnungen an Vertreter des Departements für außerwirtschaftliche und interregionale Beziehungen der Regierung Nischni Nowgorods – Elena Mischina und Dmitrij Nikischin.

13.11.2016
Am Sonntag fand in im Museum Folkwang ein Klavierkonzert statt, was der Gesellschaft für Deutsch-Russische Begegnung Essen zu verdanken ist. Vom Essener Pianisten, Professor Thomas Günther, wurden Werke russischer Futuristen aufgeführt – Igor Strawinky, Alexander Skrjabin, Nikolaj Obouchov, Nikolaj Roslavetz, Arthur Lourie und Alexander Mosolow. Unter viele geehrten Gästen dieses einzigartigen Konzerts war auch Essener Bürgermeister Franz-Josef Britz, der das Publikum mit einem Grußwort ansprach.

Die Vorsitzende der Gesellschaft für Deutsch-Russische Begegnung Essen, Barbara Lachhein, spricht das Grußwort.
Grußwort des Essener Bürgermeisters Franz-Josef Britz.
Professor Thomas Günther, Meiserpianist von der Folkwang Universität der Künste, spielt Werke von Protagonisten des russischen Futurismus.

Am Nachmittag fand auf dem Terrassenfriedhof die Kranzniederlegung, wo die russische Delegation gemeinsam mit Oberbürgermeister Thomas Kufen den Opfern von Krieg und Verfolgung bedachte.

Nach fünf Tagen mit Essener Freunden flogen die russischen Gäste am 14. November wieder nach Nischnij Nowgorod, mit neuen Ideen für weitere gemeinsame Projekte und Zusammenarbeit. Schon jetzt lässt sich aber sagen: dieser Besuch hat gezeigt, dass die Freundschaft auch über die Grenzen hinaus gehen kann. Selbst die Städtefreundschaft. Das 25. Jahr ihres Bestehens zwischen Essen und Nischnij Nowgorod ist ein guter Beweis dafür.

Spannung, positive Aufregung war zu spüren als wir uns dieses Jahr auf Tour begaben. Über die Türkei hatten wir, nach 2 Jahren Erfahrungen konkrete Vorstellungen, was uns erwarten würde. Wir wurden nicht enttäuscht. Gute Straßen an der Schwarzmeerküste, eine traumhafte Passage abseits der D-010, viele nette Begegnungen auf der Straße, in Cafés, Restaurants und Hotels bestätigten unser positives Bild von der Türkei. Ganz toll war natürlich die Situation, dass wir am 19. Mai unterwegs waren.  In der Türkei ist das der Feiertag der Jugend, des Sports und an das Gedenken an Atatürk, speziell an Atatürks Ankunft in Samsun 1919, und Beginn des Befreiungskrieges. Die Festivitäten waren unübersehbar und wir sozusagen mitten drin.

Beim Weiterflug von Trabzon über Istanbul nach Sotchi kam dann Nervosität auf. In Istanbul beim „International Check-In“ für Sotchi erfuhren wir, dass der Flug gecancelt war. Super, und was nun? Zuerst einmal ging es in ein tolles Hotel und wir hatten Zeit für Sightseeing in Istanbul am nächsten Tag. Wären wir nicht hartnäckig geblieben, wären wir auch sonntags nicht weitergekommen, denn unsere Abholung abends im Hotel war auf 22 Uhr terminiert. Auf unserer Bordkante war die Abflugzeit mit 22 Uhr 40 angegeben. Hier konnte was nicht stimmen. Nach Abklärung mit Türkisch Airlines wurden wir dann um 19 Uhr abgeholt und kamen mitten in der Nacht in Sotchi an. Jetzt konnte das Abenteuer Russland beginnen. Mit Sotchi, der russischen Riviera am Schwarzen Meer, dem Kaukasus und den 2 Fahrtagen in der Region Krasnodar erlebten wir tolle Tage, voller Erlebnisse. Zusammengefasst kann man sagen, wir trafen sehr viele freundliche und hilfsbereite Menschen, die in der Regel erstaunt waren, dass 2 Deutsche sich aufmachen, in Russland Fahrrad zu fahren. Wie in der Türkei, waren wir auch in Russland die Exoten, was wir aber auch genossen. Ein Novum auf unseren bisherigen Touren, stellte die Einladung unserer Gastgeberin in Pavlovskiy Rayon, zur kostenlosen Übernachtung dar. Ein großes Dankeschön nochmal. Durch den Verlust eines Fahrtages mussten wir in Russland die Strecke modifizieren und auch mal richtig reintreten, um dann doch wie ursprünglich geplant „Rostow am Don“ zu erreichen. Die Erleichterung war schon groß als wir es dann geschafft hatten. Ein besonderer Dank, wie immer, an meinen Mitstreiter Joachim, der auch in diesem Jahr nicht nur die Technik voll im Griff hatte.

Und wie das nun mal so ist nach so einer Tour, wir freuen uns schon auf das nächste Abenteuer in 2017, wenn wir dann die letzte Teilstrecke des „Projektes Sixty“ in Angriff nehmen.

Von Rostow am Don über Wolgograd nach Moskau.

Autor: Alois Weber

Die Unterstützung der Städtepartnerschaften gehört zu den Zielen der Deutsch-Russischen Akademie Ruhr. Letzten Mittwoch (25.5.2016)

durfte ich unser Projekt Herrn Michail Rebro, dem Leiter des Büros für Auswärtige Angelegenheiten in Rostow-am-Don, vorstellen. Herr Rebro war zu Besuch in der Partnerstadt Dortmund, um mit Dortmunder Kollegen über ihre Erfahrungen mit der Vorbereitung der Fußball-Weltmeisterschaft zu sprechen. WM 2018 findet in Russland statt, und auch  Rostow-am-Don wird zu einem Spielort. „Das ist sehr praktisch, wenn die Partnerstadt bereits Erfahrungen damit hat, so können wir davon profitieren und Fehler vermeiden“, so Michail Rebro.

Während des Gesprächs wurden einige Ideen für die weitere Zusammenarbeit geboren. Wir möchten gerne ein regionales Forum der Partnerstädte organisieren, weil die Städtepartnerschaft zwischen Rostow und Dortmund nicht die einzige im Ruhrgebiet und in der Region Rostow-am-Don ist. Die Partnerstadt von Lüdenscheidt ist Taganrog, von Iserlohn – Nowotscherkassk und von Gelsenkirchen – die Stadt Schakhty. Alle Städte hatten eine ähnliche wirtschaftliche Struktur, nämlich den Bergbau. Jetzt muss man neue Ideen für die Städtepartnerschaften suchen, z.B. im Bereich IT, Service oder Jugendaustausch.

Jugendaustausch zwischen den Partnerstädten ist  eine viel versprechende und zukunftsorientierte Form der Zusammenarbeit. Im Mai haben Jugendliche aus Dortmund Rostow besucht und dort an einem Science Slam und an den Feierlichkeiten zum 9.Mai teilgenommen. Ende September – Anfang Oktober kommen junge Menschen aus Rostow nach Dortmund mit einem Gegenbesuch. Außerdem hat Herr Rebro erzählt, dass er in Rowtow-am-Don ein Gymnasium gibt, wo die Schüler schon in der 1. Klasse Deutsch lernen und natürlich Interesse an Begegnungen mit Deutschland haben.

Wir hoffen, dass der Erfahrungsaustausch über die Organisation der WM und die Jugendprojekte  neue Impulse für die Städtepartnerschaft zwischen Dortmund und Rostow geben!

Wir danken Andreas Schulz, Ansprechpartner für Städtepartnerschaften, für die Organisation des Treffens.

Michail Rebro (Rostow-am-Don) und Maria Khavanova (Dortmund)

19-26.Mai war ich im Namen der Deutsch-Russischen Akademie Ruhr auf einer Dienstreise nach Pjatigorsk. Wir haben einige Ideen für die Kooperation mit der Universität Pjatigorsk besprochen. Ich möchte aber diesmal keinen formellen Bericht schreiben, sondern meine Eindrücke und Gefühle von dieser Reise mit Ihnen teilen.

Die Stadt Minaralnyje Wody begrüßte uns mit dem angenehmen und warmen Wind als wir aus dem Flugzeug ausgestiegen sind. Die Wärme und Gastfreundlickeit habe ich sofort am Flughafen gespürt. Ich musste mich gegen aufdringlichen Taxifahrer wehren und sagte 20 Mal „Danke, wir werden abgeholt“.

– Die, die euch abholen, müssen lieber zu Hause bleiben! Ich fahre euch wohin ihr wollt!

Nein, das ist keine Aufdringlichkeit, das ist die Gastfreudigkeit, wie ich später verstanden habe.

Am nächsten Morgen, gingen wir auf den kaputten Bürgersteigen zur Universität. (Kaputte Straßen sind leider ein unabdingbares Merkmal russischer Provinzstädte. Einige Meter vor dem Eingang in die Universität zog eine Studentin flache bequeme Schuhe aus und schöne Schuhe mit hohen Absätzen an. Zuerst habe ich heimlich gelacht, dann aber mich bei der Erinnerung ertappt, dass als ich in Russland in die Schule und später in die Universität ging,  ich es genauso gemacht habe. Wenn man in die Uni geht, lässt man sich in der Öffentlichkeit sehen, deswegen muss man schön, attraktiv und gepflegt sein. Bequeme Pullis, Jeans und Sneakers, die in Deutschland zum Dresscode der Studenten gehören, sind dort nur bei Studenten der Sportfakultät vorstellbar.

Ehrlich gesagt, habe ich mir  manche Sachen aus Russland abgewöhnt, also musste ich meine Heimat neu kennenlernen. Viele Sachen waren für mich neu, aber besser gesagt war das alles das längst vergessene Alte: so wie Menschen in Russland sprechen, so wie sie reden und verhandeln. Nein, ich habe dabei keine kritischen Anmerkungen gemacht „in Deutschland ist aber anders“. Ich habe mich aber immer bei dem Gedanken ertappt „Ja, in Russland ist es anders als in Deutschland, ich habe das einfach vergessen, ich muss mich wieder daran gewöhnen“. Ich bin froh, dass ich beide Kulturen kenne und beide Mentalitäten verstehe. Diese Reise nach Pjatigosrk, wohin ich mein Gepäck mit den Kenntnissen über Deutschland mitgenommen habe, hat mit geholfen, meine Heimat aus neuer Perspektive zu betrachten. Auf dem Rückweg wurde mein Gepäck noch schwerer, weil ich drin neue Eindrücke von Russland hatte.

Russland ist ein Land der Kontraste. Die Bedienung in manchen öffentlichen Einrichtungen (Bank, öffentlicher Verkehr) lässt  viel zu wünschen übrig. Aber sobald Menschen in Russland dich persönlich kennen, dann werden sie alles Mögliche tun, damit der Gast zufrieden bleibt. Die Dozentin Natalia, die uns eingeladen hat, hat viel Zeit und Kraft geopfert, um uns die schönsten Orte in der Umgebung zu zeigen: Berge, Mineralwasserquellen, Parks.

Und noch ein Kontrast: die Auswahl der Speisen in der Mensa der Universität und im Hotel war nicht so groß, aber während des Abendessens bei dem Dekan bog sich die Tafel unter den Speisen und unsere Gläser waren nie leer. Bei den russischen und besonders bei den kaukasischen Festen ist es wichtig, das Gefühl der Zusammengehörigkeit bei den Gästen zu erzeugen, deswegen hat man einen Tamada (Moderator, Entertainer) gewählt.  Er hat jedem das Wort gegeben und jeder musste eine feierliche Rede halten. Es ist nicht so wie bei den deutschen WG-Partys, wenn alle sich in kleinen Gruppen unterhalten und manchmal keine Ahnung von anderen Gästen und dem Anlass für die Party haben.

Nach paar leckeren russischen und kaukasischen Speisen fühlte ich mich fast wie zu Hause. Warum „fast“? Ich habe bemerkt, dass das Leben im Süden Russlands sich von dem Leben im Norden wo ich herkomme unterscheidet. Hier und da kann man in Pjatigorsk  Autos mit lauter kaukasischer oder orientalischer Musik hören. Das kam mir zuerst merkwürdig vor. Aber vielleicht wollen Menschen auf solche Weise zeigen, dass ihre Seele jubelt und wollen ihre Freude mit anderen teilen. Im Norden sind Menschen in diesem Sinne zurückhaltender.

Diese Woche war sehr spannend und reich an Ereignissen. Und wenn ich Fazit ziehe, kann ich sagen, dass ich mich dort sehr wohl gefühlt habe. Gastfreundlichkeit, Aufgeschlossenheit und Dankbarkeit – das muss man den Menschen in Russland lassen. Dank dem kaukasischen Lokalkolorit hat Pjatigorsk  bunte, vielfältige, wie  kaukasische Tänze, Eindrücke und Gefühle bei mir hinterlassen.

С 19 по 26 апреля я побывала в командировке в Пятигорске. Вице-президент Auslandsgesellschaft в Дортмунде Эрих Фритц подготовил семинар для студентов и преподавателей кафедры немецкого, выступил с докладом на конференции на тему изменений языка в 21 веке. Я выступила в качестве переводчика и ассистента. Однако мне бы хотелось поделиться не этой официальной информацией, а моими личными впечатлениями от поездки на Родину, где я уже не была относительно долгое время.

При выходе из аэропорта Минеральных вод нас встречал теплый, приятный ветер. Теплоту и радушие приема мы почувствовали сразу, даже еще не выйдя из аэропорта. Отбиваясь от назойливых таксистов, мне раз 20 пришлось повторить «Спасибо, нас встречают».

– Пусть те, кто вас встречают, дома остаются! Я довезу вас, куда надо!

Нет, это не назойливость, это кавказское гостеприимство, как я позже поняла.

Осторожно выбирая путь по разбитым тротуарам, мы на следующее утро шли к Пятигорскому университету. (Разбитые тротуары или их отсутствие – это неотъемлемая черта российских провинциальных городов). В нескольких метрах от входа в университет одна студентка переобувала удобную обувь на выскокие каблуки. Сначала я посмеялась про себя, но потом вспомнила, что и сама так делала, когда училась в школе и унивеситете в России. Идя в университет, ты выходишь в свет, поэтому нужно быть красивой и привлекательной. Удобные толстовки, джинсы и кеды, которые являются в Германии дресскодом студента, простительны только студентам соседнего физкультурного факультета.

Если честно, я отвыкла от многих вещей в России, так что мне снова пришлось знакомиться с моей Родиной. Многое мне показалось новым, а лучше сказать, хорошо забытым старым: то, как люди в России общаются, говорят, ведут переговоры. Нет, я не делала при этом критические замечания типа «а вот в Германии по-другому», скорее, я ловила себя на мысли: «Да, в России это иначе, чем в Германии, я просто забыла, надо снова привыкать». Я рада, что я знаю две культуры, могу понять оба менталитета. Эта поездка в Пятигорск, куда я привезла с собой багаж знаний о немецкой культуре, помогла мне по-иному посмотреть на Россию и узнать мою Родину с другой стороны. По дороге обратно мой багаж стал еще тяжелее, так как обратно я везла новые впечатления из России.

Россия – страна контрастов.  Во многих учреждениях обслуживание оставляет желать лучшего. Однако в личном общении люди в России сделают все возможное, чтобы гости остались довольны. Пригласившая нас преподавательница немецкого  Наталья не жалела личного времени и сил, чтобы показать красоты региона: горы, минеральные источники, парки.

А вот еще один контраст: выбор блюд в университетской столовой и в гостинице был не очень богат, зато в ходе приема у декана стол ломился от всевозможныз яств и вино в бокалах не кончалось. При русском, а особенно кавказском застолье важно создать общности между гостями, поэтому был выбран тамада, всем было предоставлено слово и никто не увильнул от обязанности произнести тост. Это не то что немецкая студенческая вечеринка, где все делятся на маленькие группы, не особо интересуясь другими собравшимися и поводом для праздника.

После пары тарелок вкуснейших блюд русской и кавказской кухни я наконец почувствовала себя почти как дома. Почему «почти»?  Я заметила, что жизнь на юге России все-таки немного отличается от жизни на севере, откуда я родом. В Пятигорске тут и там из машин раздавались кавказские или другие восточные мелодии. Поначалу это мне было не совсем понятно. Но может быть, у людей сердце поет и таким образом они хотят, чтобы об этом знали все вокруг…На севере люди в этом плане более сдержанные.

Если подвести итог этой насыщенной и богатой впечатлениями неделе в Пятигорске, то я могу сказать, что я чувствовала себя там очень хорошо. Гостеприимство, открытость, благодарность – этого у людей в России не отнять. Благодаря колориту Кавказа, у меня остались яркие, разнообразные, бурные, словно кавказский танец лезгинка, чувства и воспоминания о Пятигорске.

Vor kurzem war die Deutsch-Russische Akademie Ruhr zu Gast beim Respekt-Büro Dortmund. Das Respekt-Büro ist eine Servicestelle des Jugendamtes der Stadt Dortmund bei der Vermittlung der demokratischen Werte. Das Respektbüro fördert Demokratie durch außerschulische Aktivitäten wie Aktionen, Projekte, Trainings  und Workshops. Zu den Aufgabenbereichen des Respekt-Büros gehören neben der Demokratieförderung auch Interkulturelle Arbeit, Erinnerungsarbeit und Gewaltprävention.

Die Deutsch-Russische Akademie Ruhr interessierte in erster Linie, welche Erfahrungen das Respekt-Büro in der Zusammenarbeit mit den Jugendlichen aus Russland gemacht hat. Respekt-Büro Dortmund hat Kontakt nicht nur zu den Jugendlichen aus der Partnerstadt Rostow am Don, sondern es hat auch einen Austausch mit den Jugendlichen aus Petrozawodsk im Norden Russlands organisiert. Das Thema des Jugendaustausches, den das Respekt-Büro zusammen mit IBB (Das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk e.V.) organisiert hat, war „Was verbindet uns, was trennt“. Wie kann man sonst besser diese Frage beantworten, als durch gegenseitige Besuche?

Noch ein Projekt, das den Jugendlichen eine Möglichkeit gegeben hat, Deutschland zu besuchen und Gleichaltrige kennen zu lernen, heißt „Internationale Demokratietage“. Die ersten Internationalen Demokratietage haben in Dortmund am 06. – 13. Mai 2015 stattgefunden und wurde dem 70 Jahre Kriegsende gewidmet. Das Projekt hatte einen richtigen Erfolg, weil aus allen 9 Dortmunds  Partnerstädten Jugendliche gekommen sind. Aus Rostow sind 6 engagierten jungen Menschen gekommen. Eine wichtige Voraussetzung bei der Bewerbung war, dass die Jugendlichen schon vorher ehrenamtlich gearbeitet hatten.

Das Projekt wurde von dem Oberbürgermeister Ulrich Sierau initiiert. Verschiedene kulturelle Einrichtungen, Agenturen aus Dortmund konnten sich bewerben und das Projektprogramm mitgestalten. Für jede von 9 Gruppen der Gäste brauchte man Ansprechpartner und Betreuer, die auch die Sprache des jeweiligen Landes beherrschen. So haben Frau Herdt und Herr Woßmann aus dem Respektbüro eine Aufgabe bekommen,  die Gruppe Rostower Jugendlichen zu betreuen.

Der Aktionstag im Rahmen der Demokratietage in Big Tipi wurde von dem Bereich Kinder- und Jugendförderung des Jugendamtes Dortmund (wo auch das Respekt-Büro dazu gehört) in Kooperation mit Jugendring Dortmund organisiert und durchgeführt. An dem Tag war das Respekt-Büro, als eine zentrale Einrichtung der außerschulischen Bildung im Bereich der Kinder- und Jugendförderung des Jugendamtes im Einsatz.

Im Rahmen der Workshops und eines World Cafes haben sich Jugendliche aus Dortmund und Rostow mit den Themen wie Vielfalt und Toleranz, Menschenrechte und Respekt, Beteiligung der Jugendlichen am politischen und sozialen Leben,  Demokratie und mit der aktuellen Problematik der Geflüchteten auseinandergesetzt. Auch andere Aktivitäten wie Reiten, Bogenschießen, Kicken, Fotografieren, Klettern haben den Jugendlichen geholfen Gleichaltrige aus anderen Ländern besser kennenzulernen.

Jugendliche aus Rostow haben ein großes Interesse und Dankbarkeit gezeigt. Sie waren von neuen Bekanntschaften und Aktivitäten voll begeistert, besonders vom BVB-Spiel im Stadion. Frau Herdt vom Respektbüro sagte, dass die Jugendlichen und die Organisatoren sich so schnell angefreundet haben, dass man am Ende der Woche das Gefühl hatte, man kenne sich schon sehr lange.

Man wollte die entstandenen Kontakte unbedingt für weitere Projekte nutzen. Es gibt bereits viele Kontakte zwischen den Geschäftsleuten beider Partnerstädte oder Schulpartnerschaften. Das Respektbüro wünschte sich auch ein Projekt im Bereich der außerschulischen Arbeit ins Leben rufen.

So ist man auf die Idee gekommen, an dem von der Stiftung Deutsch-Russischer Austausch organisierten Workshop teilzunehmen. Man hat die Werbung für dieses Seminar in Rostow gemacht. Die Jugendlichen aus Rostow haben dann wieder eine Möglichkeit bekommen, mit ihren Freunden aus Deutschland zu treffen (diesmal in der Akademie Schönbrunn bei München) und ein weiteres Projekt zu entwickeln. Im Laufe des Seminars haben die Jugendlichen ein Thema gefunden, das für beide Partnerstädte aktuell ist und zwar die Flucht. Rostow am Don ist die naheste Großstadt zur ukrainischen Grenze und muss Menschen aus der Ukraine aufnehmen, die vom Militärkonflikt in der Ostukraine fliehen. Diesmal möchten sich russische und deutsche Jugendliche mit dieser Problematik beschäftigen, auch in historischer Perspektive. Das Projekt wurde positiv bewertet und wenn die Finanzierung genehmigt wird, fahren deutsche Jugendliche im Mai nach Russland und werden dort mit russischen Freunden die Idee weiter entwickeln. Deutsch-Russische Akademie Ruhr wünscht allen Teilnehmern dieses Austausches und dem Respektbüro viel Glück und Erfolg!

Wer derzeit über Russland liest, muss den Eindruck gewinnen, das dieses Land in „dunkle Zeiten“ zurückgefallen ist – mit einem Präsidenten, für den sich der Respekt vor Russland aus Furcht vor Russland speist. Ein Russland, das die Nachbarn einschüchtert und selbst diejenigen verschreckt, die eigentlich nur in Ruhe mit Moskau Geschäfte machen würden.
Folgende Fragen drängen sich dazu auf:

  1. Wie viel Vertrauen kann man einem Mann entgegenbringen, der sich an einem Tag als Friedenspartner anbietet um am nächsten Tag in den Krieg zu ziehen?
  2. Verstehen wir Russland richtig?
  3. Versteht die russische Führung den Westen?

Dazu folgende Antworten:
1:    wenig.
2:    zu wenig
3: ein wenig.

Berichtet wird über ein Russland, dessen Ziel es scheint, aus der Isolation herauszukommen und wieder als Weltmacht mitzuspielen. Der Augenblick dazu ist günstig: Amerika sucht in Syrien Verbündete und Europa ist vollends mir der Flüchtlingskrise beschäftigt. In dieses Vakuum stößt Russland, erkennt – wie einst das KGB – Schwächen des „Gegners“ und nutzt diese aus.
So kann, so darf die „Zusammenarbeit“ zukünftig nicht aussehen. Sicher: an Putin als Gesprächspartner wird kein Weg vorbeigehen und Vorsicht wird bei ihm stets geboten sein. Das entbindet uns aber nicht, an der wichtigen Aufgabe (weiter) zu arbeiten Russland (besser) zu verstehen. Meine Besuche dort in den letzten Jahren haben gezeigt: in der russischen Bevölkerung gibt es eine große Bereitschaft mit „dem Westen“ zu sprechen. Und auch mein Dialog mit dem russischen Generalkonsul in Bonn war stets geprägt von guten und offenen Gesprächen. Vor wenigen Tagen hat mir der scheidende persönliche Referent des Generalkonsuls geschrieben und sich „für die gute Zusammenarbeit und die reibungslose Kommunikation in den letzten Jahren“ bedankt. Er hat dies mit einer Einladung nach Russland verbunden, der ich gerne folgen werde.

Ich war ich in Vertretung unseres Oberbürgermeisters in Rostov am Don und habe wiederholt die „helle Seite“ Russlands kennengelernt, mit einer Gastfreundschaft, die sich so nur schwer auf der Welt finden lässt.

Noch paar Eindrücke von meinem Besuch in Rostow: Besonders fällt die gelungene Bepflanzung an der Flusspromenade des Don auf. Es gibt eine starke Bautätigkeit großer Luxushotels; allerdings erscheint es fraglich, ob diese auch langfristig wirtschaftlich erfolgreich genutzt werden können. Eines ist bereits wenige Monate nach der Eröffnung wieder geschlossen worden. Die großartige Gastfreundschaft der Stadt Rostov möchte ich hervorheben. Dortmund kann sich davon eine dicke Scheibe abschneiden.

Manfred Sauer, Bürgermeister der Stadt Dortmund

30 Jahre freundschaftliche Zusammenarbeit

Was bedeutet es, wenn aus Anlass eines kleinen Jubiläums einer Städtepartnerschaft 90 Menschen, jung und alt, aus Smolensk in der Russischen Föderation in ihre deutsche Partnerstadt Hagen reisen?

Der Oberbürgermeister Erik O. Schulz wusste, dass es ein ganz außergewöhnliches Ereignis ist, wenn unter gegenwärtigen Rahmenbedingungen sich so viele Menschen auf den Weg machen. In seiner Ansprache würdigte er es: „Ganz besonders bedanke ich mich bei rund 90 Besucherinnen und Besuchern aus unserer Partnerstadt Smolensk, die in den zurückliegenden Tagen und Stunden mit dem Bus, der Bahn und dem Flieger auf unterschiedlichen Wegen alle ihr Ziel „Hagen“ erreicht haben. Es ist toll, dass Sie in einer so großen Zahl mehrere Tage lang mit uns gemeinsam den runden Geburtstag unserer Partnerschaft feiern wollen.“

Da fand also mehr statt, als eine offizielle Feier nach 30 Jahren Diplomatie von unten. Da kamen Smolensker Bürger, denen die Beziehung zu Hagen und den Hagenern, mit denen zusammen sie viele Aktivitäten in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten organisiert und durchgeführt hatten, wirklich etwas bedeuten. Dass das Fest im Rathaus stattfand, ok, ein würdiger Rahmen. Es wurde aber von Anfang an alles in einem wohlklingenden Dur gestaltet, die dramatischen Akkorde fehlten ganz, Harmonien schwebten durch den Saal bei den Reden, bei den künstlerischen Beiträgen ohnehin.

Sie wollten also endlich wieder einmal in Hagen sein, die Smolensker und das Jubiläum kam gerade recht. Wie schön, dass die Hagener in gleicher Herzlichkeit antworteten. Nicht nur, dass selbstverständlich fast alle Oberbürgermeister, die seit 1985 aus der Stadt an der Volme die Partnerschaft gepflegt und begleitet haben, anwesend waren und viele, die sich als Vorsitzende der Freundschafts- und Partnerschaftsvereine besonders um die Beziehungen verdient gemacht hatten, es waren auch viele Hagener im Saal, die ihre Freundschaft mit ihrem russischen Gegenüber bewiesen hatten durch die konkrete Vorbereitung des Aufenthalts und die vielen Aktivitäten und Begegnungen, an denen sie mitgewirkt hatten.

Bei dem Betrachter aus einer Nachbarstadt, der bei dieser Gelegenheit Gast sein durfte, hat die Veranstaltung jedenfalls einen dauernden Eindruck hinterlassen. Jenseits der „großen Politik“, die die Menschen zur Zeit mehr behindert als zur Begegnung ermuntert, ist hier der Wille spürbar geworden, dass Deutsche und Russen sich ihr gutes Verhältnis, das auf Vertrauen aufbaut und auf gemeinsamem Tun über mehr als eine Generation, nicht einfach nehmen lassen.

Zum Verlauf der Jubiläumsfeier die Informationen in Kürze:

Schon beim Eintritt in den Saal im Hagener Rathaus fällt auf, dass sich dort viele Menschen begegnen, die sich lange kennen und schätzen. Bürgermeister Dr. Fischer kommt mit seinen sehr persönlichen Begrüßungen am Eingang gar nicht nach. Die Stimmung wird sofort aufmerksam und fröhlich, als ein Gitarren-Sextett aus Smolensk das erste Lied anstimmt. Danach begrüßt für die Stadt Hagen als Moderator der Leiter des internationalen Bereichs, Peter Mook. Er macht das locker und den Gästen sehr zugewandt. Katja Sacharowa, die Leiterin der Abteilung für internationale Beziehungen der Stadtverwaltung wird fröhlich begrüßt, zusammen mit weiteren Kollegen aus der Verwaltung der Partnerstadt. Es wird versprochen, es gäbe nur zwei kurze Grußwort und zwei Talkrunden, unterbrochen  und ergänzt durch kulturelle Darbietungen.

Der Hagener Oberbürgermeister Erik O. Schulz nimmt als erster das Wort. Er erinnert an den 15. 11. 1985, den Tag, an dem der Partnerschaftsvertrag zwischen Hagen und Smolensk unterschrieben wurde. Damals war Hagen die 12. bundesdeutsche Stadt mit einer Partnerschaft zu einer Stadt in der Sowjetunion. In Hagen war eine Diskussion im Rat der Stadt über Wettrüsten und Atomwaffen vorausgegangen. Auch wenn die beschlossene Resolution keine großen Wirkungen entfalten konnte, wurde als Konsequenz aus der Diskussion der damalige Oberbürgermeister Rudolf Losskamp beauftragt, eine Stadt in der Sowjetunion zu suchen, die vergleichbare Zerstörungen erlebt hatte wie Hagen.

Zwei  Jahre später wurde die Partnerstadt mit der „Heldenstadt“ Smolensk gegründet, mit dem festen Willen, sich die Hände zu reichen und in politisch schwierigen Zeiten Schritte der Versöhnung zu tun. Vertrauensvoll sollten Vertrauen und Freundschaft aufgebaut werden.

Die Bilanz dieser Arbeit, so OB Schulz, kann sich sehen lassen: Kultur, Schulen und Schüler, Künstler, Verwaltung, thematische Zusammenarbeit in Umwelt und so weiter haben Brücken gebaut, haben Verständnis wachsen lassen. Es sei, so sagt Schulz, eine „faszinierende Partnerschaft“ zu feiern! 90 Besucher aus Smolensk wollten den Friedenswillen ausdrücken. Der am Anfang stehende Apell zu Frieden sei so aktuell wie je zuvor angesichts der Terroranschläge auf Paris am Wochenende zuvor und den Bombenanschlag auf eine russische Passagiermaschine über dem Sinai, bei dem ebenso unschuldige Menschen ihr einzigartiges Leben verloren haben.

Umso wichtiger sei es heute, Freundschaft zu bewahren. Partnerschaften seien „Friedensbewegung von unten“, unterstrich der Oberbürgermeister. Er bedankte sich den Partnerschaftsvereinen und den unterschiedlichen Akteuren der Partnerschaft in 30 Jahren und bezog auch seine Vorgänger im Amt in seiner Rede immer wieder mit ein. Er weist darauf hin, dass in der zweisprachig erstellten Broschüre zu 30 Jahre Städtepartnerschaft  „In inniger Freundschaft“ in (42) Beiträgen deutlich werde, was die Partnerschaft ausmacht. Er wünscht sich für die Zukunft, dass das persönliche Miteinander auch weiterhin im Mittelpunkt der Zusammenarbeit stehe.

Alexander Lysakov, der Leiter der Delegation aus Smolensk, verliest zunächst eine Grußadresse des gerade erst ins Amt gekommenen neuen Oberbürgermeisters von Smolensk Nicolay Alasheev. Der Brief enthält einen Glückwunsch zu einer „auch nach 30 Jahren nicht festgefahrenen Partnerschaft“ an beide Städte. Er würdigt die vielfältigen Aktivitäten, die regelmäßig bis heute stattfinden und einen Austausch in Sport, Jugend, Kultur und Kunst ermöglichen aber vor allem auch eine Vielzahl von privaten Kontakten und Beziehungen hervorgebracht.

Danach wandte sich Alexander Lysakov persönlich an die Versammlung und erinnerte an das 2010 in Smolensk gefeierte 25jährige Jubiläum, an das sich offensichtlich viele im Saal lebhaft erinnerten. Er nannte die Freundschaft zwischen Hagen und Smolensk eine „Aufgabe, an der wir ernsthaft arbeiten müssen“, ganz offensichtlich in Anspielung auf die gegenwärtige politische Situation. Er dankte allen, die in drei Jahrzehnten mitgearbeitet haben und zeigte sich überzeugt, dass das jetzige Treffen neue Impulse in die Beziehungen bringen werde, die „auch zu besseren Beziehungen zwischen Deutschland und der Russischen Föderation beitragen“ werden.

ls nächstes zeigten Mädchen der Smolensker Tanzschule, einer renommierten 40 Jahre alten Einrichtung, zusammen mit jungen Sportlerinnen vom TSV Hagen-Kabel 1882 einen gemeinsam einstudierten Tanz. Nach dieser beeindruckenden Gemeinschaftsleistung überbrachten die Schülerinnen aus Smolensk „als Geschenk an alle Hagener“ noch einen sehr professionell dargebotenen sportlichen Tanz mit perfekten artistischen Einlagen.

Die beiden Talkrunden, in denen aus beiden Partnerstädten Akteure  aus 30 Jahren viele Erinnerungen, Aktivitäten, Begebenheiten und Anekdoten erzählen konnten, boten einen guten Eindruck vom Werden und Entwickeln einer Städtefreundschaft, die vor allem auf das Engagement der Bürger setzt. Immer wieder wurde angeknüpft, an die ersten Hilfstransporte aus Hagen in der schwierigen Übergangssituation zum Ende der Sowjetunion, die beiden Seiten als eine Wende in der Freundschaft der beiden Städte gilt. Auch die Arbeit der Partnerschaftsorganisationen und der Schulen kam besonders deutlich zum Ausdruck. Vielfalt und Kontinuität ist ganz offensichtlich ein Merkmal der Hagen-Smolensk-Partnerschaft. Die meisten der Teilnehmer können auch in der Festschrift mit einem Beitrag gefunden werden.

Zwischen den Talkrunden trug die Sängerin Nina Orlowa ein Lied vor, das die Stimmung im Saal voll traf mit den Zeilen „…lass mich ein in dein Leben,….Lass mich in deine Seele ein…“. Die Veranstaltung schloss in ihrem offiziellen Teil (ohne förmlich gewesen zu sein) mit einem Lied von Stefanie Dahlhaus, das Ulrich Kopitz gewidmet wurde: „Turn Nations into People“ und dessen Text als kleine Hymne an die Partnerschaft zwischen Hagen und Smolensk in drei Sprachen zum Mitsingen vorlag.

Fazit der Veranstaltung: Ein weiterer Beweis, dass Deutsche und Russen in tiefer Freundschaft verbunden sind, die auch die gegenwärtigen politischen Schwierigkeiten der Länder überdauern wird.

Erich G. Fritz

Die Bilder (©Clara Berwe) wurden freundlicher Weise von der Stadt Hagen zur Verfügung gestellt.

Wir bieten eine Vielfalt an Sprachkursen an:

– regelmäßigen Kurse am Wochenende, vormittags und abends.

– Intensivkurse in den Ferien und am Wochenende für Bildungsurlauber, Schüler, ältere Mitbürger und Sprachinteressenten

– allgemeinbildende Sprachkurse und Prüfungsvorbereitungskurse (Cambridge English Exams und der TELC GmbH)

Der Gemeinsame Europäischer Referenzrahmen für Sprachen (GER) teilt Kenntnisse von Lernern in sechs aufsteigende Niveaustufen ein: A1, A2, B1, B2, C1, und C2.

Eine kurze Beschreibung jeder Stufe finden Sie hier: Wikipedia – Gemeinsamer europäischer Referenzrahmen. Gerne können Sie in unserem Institut einen kostenfreien Einstufungstest in den Sprachen Deutsch, Englisch, Italienisch und Spanisch während unserer Öffnungszeiten ablegen. Bitte planen Sie ca. 30 Minuten dafür ein.

Wenn Sie unsicher sind in welchen Kurs Sie passen, können Sie gerne unentgeltlich zur Probe einen Kurs besuchen bevor Sie sich verbindlich anmelden. Für die Vereinbarung einer Probestunde, sprechen Sie uns bitte an.

Für eine Anmeldung können Sie eine Anmelde-Karte oder den Kurs-Finder auf unserer Homepage nutzen. Zur gegenseitigen Planungssicherheit, bitten wir um eine Anmeldung mindestens 2 Wochen bevor Kursbeginn.

Sobald die Mindestteilnehmerzahl von sieben Anmeldungen erreicht ist, bestätigen wir den Kurs per Email oder SMS. Dies erfolgt spätestens eine Woche vor Kursbeginn. Schülerkurse in den Ferien und Sprachprüfungen (Cambridge English Exams) werden gesondert per Post bestätigt. Wir bitten daher um die korrekte Angabe Ihrer aktuellen Kontaktdaten.

Die ermäßigten Kursgebühren lt. Sprachenprogramm stehen Schülern, Studierenden, Au Pairs, ALRG II Empfängern und Dortmund-Pass-Inhabern zur Verfügung. Bitte reichen Sie hierfür bei der Anmeldung Ihren entsprechenden Ermäßigungsnachweis mit ein.

Die Gebühren für Sprachkurse oder Cambridge English Prüfungen und sind bei Bestätigung oder Teilnahme zu entrichten. Prüfungsgebühren für DaF-Prüfungen sind bei der Anmeldung zu entrichten.

Die Zahlung kann per Überweisung, vor Ort in Bar oder per EC Karte erfolgen. Lastschrift-Einzugsermächtigungen können auf der Rückseite der Anmeldekarte oder im Kurs-Finder auf der Homepage erteilt werden. Unsere Bankverbindung finden Sie im Impressum.

Eine Normalgruppe besteht ab sieben Teilnehmern. Sollte die Teilnehmerzahl bei Kursbeginn geringer sein, kann eine Kleingruppe gebildet werden. In diesem Falle wird mit der Kursgruppe eine Verkürzung der Unterrichtsstundenzahl oder eine anteilige Erhöhung der Kursgebühren abgestimmt. Die entsprechenden Kleingruppenpreise finden Sie in unserem Kurs-Finder auf unserer Homepage.

Jeder Teilnehmer kann sich bis 10 Tage vor Kursbeginn kostenfrei abmelden. Für Teilnehmer der DaF-Intensivkurse (Deutsch als Fremdsprache) gelten die gesonderten Teilnahmebedingungen unter § 8 unser AGBs.

In der Regel findet in den Schulferien oder an Brückentagen kein Unterricht statt.

Alle Teilnehmer erhalten zum Ende des Semesters eine Teilnahmebescheinigung. Um ein externes Zertifikat in Deutsch, Englisch oder Spanisch zu erhalten, können Sie bei uns eine separate Sprachprüfung ablegen.

Wir führen die telc (Deutsch als Fremdsprache), Cambridge English und DELE (Spanisch) Prüfungen durch. Mehr Informationen zu unseren angebotenen Sprachprüfungen.

Ja! Unser Einzelunterricht ist nicht auf den Sprachen im Programm limitiert und wird i.d.R. mit Muttersprachlern durchgeführt. Kontaktieren Sie uns gerne für ein entsprechendes Angebot!

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Move your city! – Deine Stadt – Deine Zukunft

Ein multimediales Projekt zur Kommunalwahl für Jugendliche in Dortmund, Hagen, Witten und Lünen Das ist interkulturelle Spannung pur: 50 Jugendliche mit den verschiedensten Herkunftsgeschichten. Fast alle haben einen deutschen Pass, ihre Wurzeln haben ihre Eltern und Großeltern aus Afghanistan, Rumänien, Iran, Türkei und Kurden, Bangladesh, Syrien mitgebracht. Was ist ihre Perspektive auf die anstehende Kommunalwahl [...]
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Das Magazin

Ausgabe 2/2020 als PDF ansehen
Veröffentlicht am: 16. Juli 2020

Unterbrechung aller Sprachkurse und Seminare in der Auslandsgesellschaft

Dortmund, 15. März 2020 Erlass der Stadt Dortmund vom 14. März 2020 Am 14. März 2020 hat der Oberbürgermeister der Stadt Dortmund eine Allgemeinverfügung zum Verbot von öffentlichen Veranstaltungen auf der Gebiet der Stadt Dortmund zur Bekämpfung von übertragbaren Krankheiten nach dem Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen (Infektionsschutzgesetz; IfSG) erlassen. Gemäß [...]
Veröffentlicht am: 17. März 2020
Stichwörter: Deutsch als Fremdsprache, Reisen, Sprachkurs, Veranstaltungen
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“Dein Europa-Deine Stimme“

Abschluss des Projekts in Dortmund und Lünen. Multimedia-Performance + World- Café mit Mitgliedern des Europäischen Parlaments und Europapolitikern Die 9. Europawahl pocht bereits heftig an die Tür. Am 26. Mai 2019 wird gewählt. Sorgen um ihren Ausgang machen sich viele. Es ist sogar die Rede von der Schicksalswahl, bei der rund 400 Millionen Menschen in [...]
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  (Dortmund, 26. Sept.2018) Das war ein hartes Stück Arbeit, aber jetzt ist es in trockenen Tüchern: Die Auslandsgesellschaft de e.V. ist beschlossene Sache. Und das nach zwei Jahren Vorbereitung, drei Mitgliederversammlungen alleine im letzten Jahr. Jetzt gibt es einen neuen Namen, eine neue Satzung, ein Kuratorium und einen frisch gewählten Vorstand. Der Startschuss für [...]
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Das Führungsteam der Auslandsgesellschaft
Das Führungsteam der Auslandsgesellschaft

Internationales Team aus der Auslandgesellschaft im BVB-Lernzentrum

Vor kurzem empfing die Auslandsgesellschaft eine russische Jugenddelegation aus der Partnerstadt Rostow am Don. Unsere Partnerstadt ist in diesem Jahr ein Austragungsort der Fußball-Weltmeisterschaft. Das Thema der Begegnung lag deswegen auf der Hand: Fußball. Fußball spielt in Dortmund und in Rostow am Don eine bedeutende Rolle. Ist es ein Grund für den Lokalpatriotismus, ruft Fußball [...]
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Presseanfrage / Akkreditierung

Kontakt: Martina Plum Tel.: 0231-83800-72 plum@auslandsgesellschaft.de
Veröffentlicht am: 23. Oktober 2017

Schülersprachkurse

Intensiv Deutsch als Fremdsprache, Englisch, Französisch, Latein, Spanisch Als ideale Ergänzung zum Schulunterricht bieten wir gestaffelt für Schüler der Klassen 5. bis 13. in den Oster-, Sommer, und Herbstferien Sprachkurse für Schüler in Dortmund und im English Camp am Biggesee an. Praxisorientierte und engagierte Dozenten vermitteln – abseits des gewohnten Schulalltags – ergänzende Kenntnisse [...]
Veröffentlicht am: 26. September 2017

unser Lotsenprojekt bei WDR 5


Veröffentlicht am: 21. Juni 2017

Auch die Partnerstädte machen Dortmund bunt!

Am Anfang Mai fand ein traditionelles City-Fest DortBUNT in Dortmund statt! An diesem Tag wird die kulturelle Vielfalt der Stadt gefeiert. Nicht nur unterschiedliche Künstler, nicht nur Vertreter vieler in Dortmund lebender Nationen, sondern auch internationale Kontakte mit den Partnerstädten machen Dortmund bunt. Auch die Repräsentanten von Rostow-am-Don waren dabei. Da zur gleichen Zeit die [...]
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