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Sprachen lernen.

Hinweis
Unser Haus ist montags – donnerstags von 08:00 – 16:30 und freitags von 08:00 bis 16:00 Uhr nach Terminvereinbarung für Sie geöffnet! Bitte vereinbaren Sie vorher einen Termin:
Tel. 0231/838000 oder schreiben Sie uns eine E-Mail unter info@auslandsgesellschaft.de. Bleiben Sie gesund!

Es gibt noch freie Plätze in den Sprachkursen für Schülerinnen und Schüler! Sie finden die Kurse in unserem Kursfinder weiter unten auf der Webseite. Auch für das English-Camp sind noch Anmeldungen möglich! (09.08 – 14.08.2021, 445,00 € / 390,00 € für die ersten fünf Anmeldungen)
Info & Anmeldung: Nina Macioch, fon: 0231 . 838 00 52, mail: macioch@auslandsgesellschaft.de / Dominic Melang, fon: 0231 . 838 00 38, mail: melang@auslandsgesellschaft.de

Jetzt erhältlich: Das neue Sprachenprogramm für das zweite Halbjahr!

Neu: Deutsch-Intensivkurse online bei der Auslandsgesellschaft
Trotz Corona: Weiterkommen im Studium und Beruf
Während der nächste Lockdown vor der Tür steht, die Ausgangssperre beschlossen und das Tragen der FFP-2 Masken zur Pflicht wird, beginnt bei der Auslandsgesellschaft in dieser Woche das neue Semester. Diesmal allerdings finden die Sprachkurse digital statt. Vorreiter sind die Deutsch-Intensivkurse, die den Teilnehmern das gleiche Zeugnis bescheinigen, wie die Kurse in Anwesenheit. Das heißt: Die Dozenten sitzen an ihren Schreibtischen und die Studenten haben die Chance, von zuhause aus Deutsch intensiv zu lernen. Inhaltlich unterscheiden sich die Online-Kurse nicht. Die Lehrwerke sind auf der Lernplattform integriert. Audio, Video, Chat, Übungen, Tests, Gespräche und natürlich Hausaufgaben – eigentlich alles wie immer, nur eben von zu Hause aus. Wer diese Zeit der Corona-bedingten Einschränkungen für seinen Beruf oder Studium nutzen will, der kann dies ab sofort tun. Auch in die bereits angelaufenen Kurse kann man noch einsteigen. Bei Bedarf werden zusätzliche Kurse eingerichtet.
Info & Anmeldung: Christanna Charmpa, fon: 0231 . 838 00 93, mail: charmpa@auslandsgesellschaft.de

Kursfinder

Über dieses Modul können Sie die Kurse anhand der vorausgewählten Sprache finden.

„Den anderen zu verstehen, darauf kommt es an“

Wir haben schon öfters über das Potenzial der deutsch-russischen Beziehungen und über die Umstände, die die Kooperation erschweren, geschrieben. Wenn es aber um Verständigung und Respekt geht, können solche Beiträge nie überflüssig sein. Das Interview wurde von Dirk Berger durchgeführt und ist im Jubiläumsmagazin der Auslandsgesellschaft erschienen. 

Herr Fritz, Sie haben im Rahmen Ihrer politischen Tätigkeit viel über das Verhältnis Deutschlands zu Russland veröffentlicht. In welchen Punkten fühlen Sie sich bestätigt, in welchen nicht?

Erich G. Fritz: Russland hat das Potenzial zur Veränderung und die Struktur, diese Veränderungen zu verhindern. Es gibt eine Vielzahl von Menschen im politischen Apparat, die Modernisierungen in politischer, wirtschaftlicher und technischer Hinsicht wollen – allerdings gibt es andererseits auch ein Beharrungsvermögen, das sich alte Größe, Stärke und Identität aus der Zeit der Sowjetunion, teilweise sogar noch aus der Zarenzeit orientiert.

Woher rührt das?

Erich G. Fritz: Das hat etwas mit Bedeutungsverlust zu tun. Man muss bedenken, dass das Land nach dem Zerfall der Sowjetunion einen wahnsinnigen Umbruch hinter sich hat. Zuerst ging der Supermachtstatus verloren, dann gab es eine Phase der Raubprivatisierung, die Demokratie genannt wurde. Dann sollten sich mit einem Mal Parteien organisiert in einem Land, das – übertrieben gesagt – Menschen noch nicht mal einen Sportverein organisieren ließ. Und die Rentner hatten kaum mehr etwas zu leben. Die Gesellschaft fiel auseinander, es ging nur noch um Besitz. In dieser Phase hat Putin der normalen Bevölkerung deutlich gemacht: Ich nehme euch wieder ernst, der Staat erhält seine alte Stärke. Er legte wieder Hand auf die Bodensätze im Land, und er stärkte die Machtvertikale. Gouverneure wurden wieder von Moskau aus bestimmt und nicht mehr gewählt, Non-Government-Organisations müssen sich anmelden, bevor sie anfangen können zu arbeiten und stehen unter staatlichen Kontrolle. Das staatliche Fernsehen sendet, was Putin will, und die Richter sind nicht wirklich unabhängig.

Wie weit ist das Land auf diesem Weg?

Erich G. Fritz: Es gibt immer noch eine Angst vor der Moderne. Zu sowjetischen Zeiten hat man Unterschiede zwischen Arm und Reich oder auch ethnischer Art gar nicht wahrgenommen. Doch wenn man zukunftsfähig werden will, muss man sich den Unterschiedlichkeiten der Gesellschaft stellen. Denn das Wachsen von Kreativität und Leistungsbereitschaft hat etwas mit Differenziertheit zu tun. Man muss versöhnen, dann kann man Vorteile daraus ziehen. Die Nomenklatura aber kann sich ein Reich der Unterschiede dicht vorstellen.

Man sieht es ja gerade: Russland ist nicht unbedingt ein guter Nachbar. Mit der Ukraine in einer militärischen Auseinandersetzung, und auch die baltischen Staaten befürchten ein Eingreifen Russlands.

Erich G. Fritz: Ja, man kommt relativ schnell an einen Punkt, an dem es mit Russland schwierig wird. Wenn es nach der Ukraine gegangen wäre, wäre das Land ja bereits Mitglied der NATO. Ganz klar, dass Russland die Annäherung der Ukraine der Ukraine an die EU und die NATO wie eine Intervention des Westens betrachtet. Fehler wurden auf beiden Seiten gemacht.

Sehen Sie die Gefahr einer Ausweitung des Konfliktes?

Erich G. Fritz: Grundsätzlich glaube ich nicht, dass jemand in Westeuropa für die Ukraine zu den Waffen greift. Die baltischen Staaten sind NATO-Mitglieder, da sieht das anders aus – aber das wissen die Russen auch.

Könnten die Lieferungen von Öl und Gas aus Russland Druckmittel in der Auseinandersetzung werden?

Erich G. Fritz: Die Energieabhängigkeit ist doch gegenseitig. Russland wird weiter drauf angewiesen sein, Rohstoffe nach Westeuropa zu liefern. Auch wenn sich das Land jetzt nach Fernost wendet, um Gas und Öl dorthin zu verkaufen: Die Versorgungsströme lassen sich nicht so einfach umswitchen. Russland ist von der Lieferung genauso abhängig wie wir vom Bezug. Der politischen Führung ist sehr bewusst, dass sie ohne diese Einnahmen schnell am Ende wäre. Denn ein Großteil davon geht nicht in die Entwicklung des Landes, sondern in die Verteilung. Abgesehen davon: Durch das Fracking in Nordamerika hat ein Preisverfall eingesetzt. Russland weiß also, was es an den langfristigen Lieferverträgen mit Europa hat.

Was kann man denn auf einer Ebene unterhalb der Politik tun, um das Verhältnis zu entspannen?

Erich G. Fritz: Erst einmal muss man verbale Grenzen einhalten. Sich verbal auszutoben, das ist kein besonders schlauer Beitrag zur Politik. Es ist keine Zeit markiger Worte. Von Putin hören wir sie, aber das sollte gerade den Unterschied ausmachen. Dann muss man eines sehen: Die gesamte Elite Russlands ist an Westeuropa interessiert, die Leute wollen nicht nach China. Und was die Verflechtungen unter einander anbelangt: Es gibt viele funktionierende Partnerschaften mit russischen Städten, wenn auch die Entfernung und die sprachliche Barriere Schwierigkeiten darstellen. Wenn man Geld in die Hand nehmen würde, um das Studieren beziehungsweise die Berufsausbildung junger Menschen im jeweils anderen Land zu unterstützen, könnte man viel Verständnis entwickeln. Wäre es angesichts des Fachkräftemangels bei uns nicht reizvoll, bestens ausgebildete Russen hier studieren zu lassen? So etwas könnte man von unten wachsen lassen – bis es irgendwann mal in der Politik ankommt. Man kann doch sagen: Das deutsch-russische Verhältnis ist geprägt von größtmöglicher Zuneigung bei weitgehender Unfähigkeit, den anderen zu verstehen. Daran muss man arbeiten.

Interview: Dirk Berger. Fotos: Jochen Linz

Erich G. Fritz war von 1990 bis 2013 Mitglied der CDU/CSU-Fraktion des Deutschen Bundestages. Weitere Funktionen (Auswahl): von 1994 bis 2002 außenwirtschaftlicher Sprecher seiner Fraktion, seit 1998 Vorsitzender des Unterausschusses Globalisierung/Regionalisierung bzw. seit 1998 Globalisierung und Außenwirtschaft des Auswärtigen Ausschusses. Er war ferner Mitglied der Deutsch-Russischen Parlamentariergruppe. Fritz ist seit 1981 Mitglied im Vorstand der Auslandsgesellschaft NRW, seit 1983 in der Fraktion des Vizepräsidenten.

Wir bieten eine Vielfalt an Sprachkursen an:

– regelmäßigen Kurse am Wochenende, vormittags und abends.

– Intensivkurse in den Ferien und am Wochenende für Bildungsurlauber, Schüler, ältere Mitbürger und Sprachinteressenten

– allgemeinbildende Sprachkurse und Prüfungsvorbereitungskurse (Cambridge English Exams und der TELC GmbH)

Der Gemeinsame Europäischer Referenzrahmen für Sprachen (GER) teilt Kenntnisse von Lernern in sechs aufsteigende Niveaustufen ein: A1, A2, B1, B2, C1, und C2.

Eine kurze Beschreibung jeder Stufe finden Sie hier: Wikipedia – Gemeinsamer europäischer Referenzrahmen. Gerne können Sie in unserem Institut einen kostenfreien Einstufungstest in den Sprachen Deutsch, Englisch, Italienisch und Spanisch während unserer Öffnungszeiten ablegen. Bitte planen Sie ca. 30 Minuten dafür ein.

Wenn Sie unsicher sind in welchen Kurs Sie passen, können Sie gerne unentgeltlich zur Probe einen Kurs besuchen bevor Sie sich verbindlich anmelden. Für die Vereinbarung einer Probestunde, sprechen Sie uns bitte an.

Für eine Anmeldung können Sie eine Anmelde-Karte oder den Kurs-Finder auf unserer Homepage nutzen. Zur gegenseitigen Planungssicherheit, bitten wir um eine Anmeldung mindestens 2 Wochen bevor Kursbeginn.

Sobald die Mindestteilnehmerzahl von sieben Anmeldungen erreicht ist, bestätigen wir den Kurs per Email oder SMS. Dies erfolgt spätestens eine Woche vor Kursbeginn. Schülerkurse in den Ferien und Sprachprüfungen (Cambridge English Exams) werden gesondert per Post bestätigt. Wir bitten daher um die korrekte Angabe Ihrer aktuellen Kontaktdaten.

Die ermäßigten Kursgebühren lt. Sprachenprogramm stehen Schülern, Studierenden, Au Pairs, ALRG II Empfängern und Dortmund-Pass-Inhabern zur Verfügung. Bitte reichen Sie hierfür bei der Anmeldung Ihren entsprechenden Ermäßigungsnachweis mit ein.

Die Gebühren für Sprachkurse oder Cambridge English Prüfungen und sind bei Bestätigung oder Teilnahme zu entrichten. Prüfungsgebühren für DaF-Prüfungen sind bei der Anmeldung zu entrichten.

Die Zahlung kann per Überweisung, vor Ort in Bar oder per EC Karte erfolgen. Lastschrift-Einzugsermächtigungen können auf der Rückseite der Anmeldekarte oder im Kurs-Finder auf der Homepage erteilt werden. Unsere Bankverbindung finden Sie im Impressum.

Eine Normalgruppe besteht ab sieben Teilnehmern. Sollte die Teilnehmerzahl bei Kursbeginn geringer sein, kann eine Kleingruppe gebildet werden. In diesem Falle wird mit der Kursgruppe eine Verkürzung der Unterrichtsstundenzahl oder eine anteilige Erhöhung der Kursgebühren abgestimmt. Die entsprechenden Kleingruppenpreise finden Sie in unserem Kurs-Finder auf unserer Homepage.

Jeder Teilnehmer kann sich bis 10 Tage vor Kursbeginn kostenfrei abmelden. Für Teilnehmer der DaF-Intensivkurse (Deutsch als Fremdsprache) gelten die gesonderten Teilnahmebedingungen unter § 8 unser AGBs.

In der Regel findet in den Schulferien oder an Brückentagen kein Unterricht statt.

Alle Teilnehmer erhalten zum Ende des Semesters eine Teilnahmebescheinigung. Um ein externes Zertifikat in Deutsch, Englisch oder Spanisch zu erhalten, können Sie bei uns eine separate Sprachprüfung ablegen.

Wir führen die telc (Deutsch als Fremdsprache), Cambridge English und DELE (Spanisch) Prüfungen durch. Mehr Informationen zu unseren angebotenen Sprachprüfungen.

Ja! Unser Einzelunterricht ist nicht auf den Sprachen im Programm limitiert und wird i.d.R. mit Muttersprachlern durchgeführt. Kontaktieren Sie uns gerne für ein entsprechendes Angebot!

Wenn Sie noch Fragen haben, können Sie uns gerne kontaktieren unter 0231-838 00 0 oder info@auslandsgesellschaft.de

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