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Unsere Intensivkurse und unsere Telc-Prüfungen finden wieder statt. Anmeldungen nach telefonischer Terminvergabe von 9:00 bis 13:00 Uhr möglich

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die Balkaroute ist geschlossen, in Idomeni an der griechisch-mazedonischen Grenze stranden zehntausende Flüchtlinge: Sie kommen vor allem aus Syrien, Afghanistan oder dem Irak. Sie wollen weiter nach Norden. Dorthin, wo sie sicher sind vor Tod, Krieg, Terror und Vertreibung.

Lassen sich Menschen, die eine lebensgefährliche Flucht über das Mittelmeer auf sich genommen haben, von europäischen Grenzen aufhalten? Wie geht es weiter?

Europa, die Europäische Gemeinschaft und Gesellschaft – wir stehen vor einer großen Herausforderung.

Die anstehenden Aufgaben schaffen Ängste und nähren Vorurteile, die es abzubauen gilt. Hierzu wollen wir mit der Interkultur EXTRA „Menschen auf der Flucht“ unseren Beitrag leisten: Dazu brechen wir die Zahlen und Fakten runter und greifen das zurück, um das es eigentlich geht: auf die Menschen, die sich hinter den Zahlen verbergen.

Täglich kommen rund 500 Menschen in die Auslandsgesellschaft, um bei uns Deutsch zu lernen, um sich eine neue Existenz aufzubauen.Nur beim Lernen bleibt es meistens nicht: die Menschen fangen an zu erzählen, von ihrer Familie und sich, über ihre Motivation, nach Deutschland zu kommen. Im Kleinen begreift man, was es heißt, „zu fliehen“, seine Heimat zurück zu lassen. Und dann bekommt das Thema einen neuen Blickwinkel.

Mit Flüchtlingsströmen hat sich unsere Gesellschaft seit dem 2. Weltkrieg kontinuierlich auseinander gesetzt. Menschen aus Pommern und Schlesien, später aus Südamerika und vom Balkan – Beispiele dafür gibt es viele. Nicht zu vergessen sind die Deutschen, die aus der DDR in den Westen flüchteten.

„Menschen auf der Flucht“ stellt Ihnen 10 Menschen und ihren Weg zu uns vor. Sie sind jung, haben Familie oder sind bereits Großeltern – eben ein Querschnitt der Gesellschaft.

Download: InterKultur Extra Menschen auf der Flucht

Inja Pavlic, Bild von unsplash.com

Als wir Ihnen im Januar unsere Festschrift anlässlich des 10-jährigen Bestehens der Auslandsgesellschaft Deutschland e.V. (AgD) überreichten, wurde von vielen Seiten der Wunsch an uns heran getragen, die Idee dahinter zu verstetigen und regelmäßig über unsere Arbeit zu berichten.

Dabei stellen wir das in den Mittelpunkt, was die Idee der Auslandsgesellschaft ausmacht: Die Menschen mit und die Projekte an denen wir arbeiten!

In der ersten Ausgabe erwartet Sie u.a. die Geschichte von Mohamad Al Kaddah, der als 17-jähriger aus seiner Heimat Syrien floh, bei uns Deutsch lernt(e) und der seit dem 1.8. eine Ausbildung absolviert.

Natürlich geht es auch wieder um das Thema Städtepartnerschaften, mit dem sich die AgD für das Europazentrum NRW seit 2010 auseinandersetzt. Aktuell erarbeitet die AgD einen praxisnahen Leitfaden, der zeigt, wie Ring-, Themen- und Projektpartnerschaften langfristig und nachhaltig entstehen oder agieren können.

Weiterhin erfahren Sie, was die AgD mit ihrer interkulturellen Mediationswerkstatt plant, was es mit der Deutsch-Russischen Akademie auf sich hat und natürlich geht unser Blick auch nach Griechenland.

Nun wünschen wir Ihnen viel Spaß bei der Lektüre und sind auf Ihre Rückmeldungen gespannt.

Download: InterKultur August 2015